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Am 08.03.2022 fand der zweite Projektbegleitausschuss des Projekts BRIDGE – kooperativ und grenzüberschreitend studieren in der Großregion – statt.

In den Gebäuden der Université de Lorraine im französischen Metz haben die Projektpartner - unter Einhaltung der 2G-Regeln den Fortschritt des Projekts über das vergangene Jahr präsentiert.

Zwischen September und Oktober 2021 haben 14 Studierende ihr grenzüberschreitendes kooperatives Studiums  begonnen. Ab September 2022 wird  ein Diplôme Universitaire – ein Zertifikat für Deutschlernende – an der Université de Lorraine das Angebot ergänzen.

Die beteiligten Hochschulen konnten außerdem ihren Austausch mit mehr als 40 Unternehmen und Unternehmensverbänden im Rahmen von insgesamt zwölf Arbeitskreisen verteilt über die Großregion fortsetzen und so das gemeinsame Projektvorhaben weiter voranbringen.

Nicht nur die Corona-Pandemie stellt eine Hürde für das Projekt BRIDGE dar. Auch bezüglich der rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen müssen die Projektpartner  weiter zusammen mit Vertreter*innen aus der Politik an Lösungen für diese Fragestellungen earbeitetn. Teilweise bereits mit Erfolg – die luxemburgische Industrie- und Handelskammer hat den Ausbildungsberuf „Elektroniker*in für Betriebstechnik“ der Hochschule Trier in ihre Liste der möglichen Ausbildungsberufe in Luxemburg aufgenommen. Université de Lorraine und htw saar konnten im Rahmen des Ausschusses für grenzüberschreitende Zusammenarbeit durch die Initiative des Ministeriums für Finanzen und Europa des Saarlandes über die Hürden für ein grenzüberschreitendes kooperatives Studium informieren. Ein neues Rahmenabkommen zwischen Deutschland und Frankreich ist in Planung. 2021 haben die Projektpartner viel erreicht. Mit dem Studienbeginn der ersten Studierenden im Rahmen des BRIDGE – Projekts kann die praktische Umsetzung eines grenzüberschreitenden und kooperativen Studiums erprobt und in 2022 weiterentwickelt werden.